Wie funktionieren Viagra und Co.?

Noch mehr natürliche Aphrodisiaken haben wir in dieser Bildergalerie für Sie zusammengestellt. Welche Nebenwirkungen gibt es? Schwere Nebenwirkungen treten mittlerweile kaum noch auf, sofern das jeweilige Potenzmittel richtig angewandt wird. Dauererektionen durch zu hohe oder falsche Dosierungen können aber nicht nur schmerzhaft und unangenehm sein – nach sechs Stunden kann dadurch Gewebe im Penis zerstört werden. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass nie wieder eine Erektion möglich ist. Zum Glück sind diese Fälle aber die absolute Ausnahme – typischere Nebenwirkungen von Potenzmitteln sind eher Kopfschmerzen oder Rötungen im Gesicht. Da Viagra verschreibungspflichtig ist, kann der Arzt klären, ob eventuelle Vorerkrankungen hinderlich sein könnten. Das gilt besonders für herzkranke Menschen: Bei ihnen könnten Potenzmittel ein erhöhtes Risiko darstellen. Nicht wegen der Pille an sich, sondern durch eine eventuelle Überbelastung beim Geschlechtsverkehr. In diesem Fall sollte die Belastungsfähigkeit des Herzens ärztlich abgeklärt werden. Ebenfalls wichtig: Der in Viagra enthaltene Wirkstoff Sildenafil wurde ursprünglich bei der Forschung zur Bekämpfung von Herzleiden und Bluthochdruck entdeckt. Deshalb sollten auch eventuelle Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten abgeklärt werden.

Sexuelle Lustlosigkeit kann auch Männer verstärkt treffen. Die Ursachen sind dabei vielfältig – neben körperlichen Faktoren beeinflussen häufig auch psychische Belastungen das Lustgefühl und können die Erektion beeinflussen. Je nach Symptomen können Erektionsstörungen mittlerweile aber gut behandelt werden. Wie wird Lustlosigkeit definiert? Sexuelle Lustlosigkeit wird auch als mangelnde Libido oder verminderte sexuelle Appetenz bezeichnet und kann unterschiedlich stark vorkommen. Auch wird zwischen einer situationsbedingten und generellen sexuellen Lustlosigkeit unterschieden. Etwa 15% aller Männer sind kennen die Problematik von vorübergehender oder gar dauerhafter Lustlosigkeit. Betroffene fühlen sich dann sexuell vollkommen lustlos, haben keine sexuellen Fantasien oder Interesse an sexuellen Aktivitäten. Das kann bis zu einer sexuellen Aversion reichen, also einer starken Abneigung gegenüber sexueller Kontakte, wobei schon die Vorstellung davon negative Gefühle, z.B. Ekel, auslösen kann. Sexuelle Lustlosigkeit kann körperliche oder psychische Gründe haben. Eine Libido-Störung kann aber nur selten auf eine einzige Ursache zurückgeführt werden. Vielmehr spielen verschiedene Faktoren zusammen, wobei es darum geht, das Kernproblem zu erfassen. Andere sexuelle Störungen (z.B. vorzeitige Ejakulation oder Erektionsstörung) – durch die Lustlosigkeit wird die Konfrontation mit diesen Problemen vermieden. Bei älteren Männern beeinflussen meist körperliche Faktoren die sexuelle Lust. Der Spiegel des Sexualhormons Testosteron nimmt langsam ab, was zu Libidomangel führen kann.